Ich war im Kino...
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DAS GEWISSE ETWAS
Papa (F. Lukas) und Sohn (M. v.d. Groeben) bauen Mist und „verstecken“ sich aufgrund eines günstig gelegenen Missverständnisses auf einer Urlaubstour zwischen einer Gruppe geistig behinderter junger Menschen, die von der Therapeutin Polly (M. Emde) begleitet wird. Das Versteckspiel droht jederzeit aufzufliegen, denn Papa und Sprössling müssen lernen, dass geistige Einschränkung keineswegs mit Dummheit zu verwechseln ist.
Es handelt sich um die deutsche Variante von WAS IST SCHON NORMAL aus Frankreich.
Der Inhalt ist sehr gleich.
Auch hier steht die Performance der eingeschränkten Schauspieler völlig im Vordergrund. Die Akteure spielen mit einer Lebensfreude, die sich in jeder Szene offenbart, mit großer Hingabe und meistens auch mit gekonnter Lässigkeit. Da fragt man sich, warum Menschen mit Einschränkungen nicht öfter in Produktionen als selbstverständlich mitbedacht und ihre besondere Diversität als Teil der Gesellschaft offensichtlich werden.
Natürlich ist die Storyline sehr konstruiert, doch da liegt auch nicht das Hauptaugenmerk, sondern auf der Lebensfreude der sympathischen Urlaubstruppe mit allen ihren Wünschen und Sehnsüchten.
Gut gemachtes Plagiat des französischen Originals mit einfach wunderbaren Darstellern, die viel Witz beweisen.
Es handelt sich um die deutsche Variante von WAS IST SCHON NORMAL aus Frankreich.
Der Inhalt ist sehr gleich.
Auch hier steht die Performance der eingeschränkten Schauspieler völlig im Vordergrund. Die Akteure spielen mit einer Lebensfreude, die sich in jeder Szene offenbart, mit großer Hingabe und meistens auch mit gekonnter Lässigkeit. Da fragt man sich, warum Menschen mit Einschränkungen nicht öfter in Produktionen als selbstverständlich mitbedacht und ihre besondere Diversität als Teil der Gesellschaft offensichtlich werden.
Natürlich ist die Storyline sehr konstruiert, doch da liegt auch nicht das Hauptaugenmerk, sondern auf der Lebensfreude der sympathischen Urlaubstruppe mit allen ihren Wünschen und Sehnsüchten.
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Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.
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FUCK MY SON!
Ein Film im Rahmen des Fantasy Filmfestes.
Eine fürsorgliche Mutter entführt eine junge Frau und dessen Tochter, damit die junge Frau den Begehrlichkeiten des „besonderen“ Sprösslings nachkommt.
Nein, es gibt tatsächlich noch immer eine Steigerung. Dieses Machwerk überschreitet jegliche Grenzen von Geschmack, eines guten Geschmacks sowieso, aber auch die des schlechten Geschmacks. Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein. Die JACKASS-Filme sind dagegen cineastische Meisterwerke.
Hier haben die Verantwortlichen einfach ihre kruden Träume ausgelebt. Jede Filmsekunde fragt man sich, ob man das wirklich gerade erlebt oder nur in einem wirren Traum gefangen ist.
Für Menschen, die sich wirklich alles ansehen wollen.
Sagt nicht, ihr hättet nicht Bescheid gewusst.
Eine fürsorgliche Mutter entführt eine junge Frau und dessen Tochter, damit die junge Frau den Begehrlichkeiten des „besonderen“ Sprösslings nachkommt.
Nein, es gibt tatsächlich noch immer eine Steigerung. Dieses Machwerk überschreitet jegliche Grenzen von Geschmack, eines guten Geschmacks sowieso, aber auch die des schlechten Geschmacks. Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein. Die JACKASS-Filme sind dagegen cineastische Meisterwerke.
Hier haben die Verantwortlichen einfach ihre kruden Träume ausgelebt. Jede Filmsekunde fragt man sich, ob man das wirklich gerade erlebt oder nur in einem wirren Traum gefangen ist.
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PRACTICAL MAGIC 2 - ZAUBERHAFTE SCHWESTERN
Die Owens Schwestern Sally (S. Bullock) und Gillian (N. Kidman) müssen wahrnehmen, dass der alte Familienfluch zurückgekommen ist, denn nun hat es Sallys Töchter erwischt. Sally und Gillian machen sich auf, um den Bann ein für allemal zu brechen, auch wenn das Unterfangen so manchen Schicksalsschlag auslösen sollte.
Ehrlich gesagt, kannte ich den ersten Teil gar nicht. Den habe ich mir jetzt im Vorwege der Fortsetzung im Streaming angesehen. Schon damals waren die Hauptrollen mit den nun wieder auftretenden Schauspielerinnen besetzt.
Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, den ersten Teil zu kennen, aber es hilft dem Verständnis ungemein.
Die Geschichte ist ein Mix aus Fantasy, ein wenig Grusel, Drama, Komödie und enthält auch einen romantischen Anteil. Über einige Logiklöcher muss man einfach hinwegsehen.
Das Gespann Bullock/Kidman wird ergänzt mit den Jungdarstellerinnen J. King und M. Williams, die die Töchter von Sally spielen. Grundsätzlich sollte man meinen, dass die Handlung nun der nächsten Generation übergeben wird, doch das stimmt nicht, denn mehr noch als die Töchter stehen die Mütter im Fokus bzw. erhalten sie mehr Leinwandpräsenz.
Bullock und Kidman spielen auch alle gegen die Wand, kaum ein anderer Mime kann ihnen in dieser Produktion die Butter vom Brot nehmen.
Die visuellen Tricks sind eher einfacherer Natur und sehen auch ziemlich nach CGI-Effekten aus.
Trotzdem wohnt dem Film eine schöne, leicht schauerliche Atmosphäre innen.
Nostalgisch-sentimentale Fortsetzung eines späteren Kultfilms mit teils gleichem Cast von damals und einem Frauenduo welches sich fast schon zu stark in den Vordergrund der Geschichte drängt – dafür mit abnorm viel Spielfreude.
Ehrlich gesagt, kannte ich den ersten Teil gar nicht. Den habe ich mir jetzt im Vorwege der Fortsetzung im Streaming angesehen. Schon damals waren die Hauptrollen mit den nun wieder auftretenden Schauspielerinnen besetzt.
Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, den ersten Teil zu kennen, aber es hilft dem Verständnis ungemein.
Die Geschichte ist ein Mix aus Fantasy, ein wenig Grusel, Drama, Komödie und enthält auch einen romantischen Anteil. Über einige Logiklöcher muss man einfach hinwegsehen.
Das Gespann Bullock/Kidman wird ergänzt mit den Jungdarstellerinnen J. King und M. Williams, die die Töchter von Sally spielen. Grundsätzlich sollte man meinen, dass die Handlung nun der nächsten Generation übergeben wird, doch das stimmt nicht, denn mehr noch als die Töchter stehen die Mütter im Fokus bzw. erhalten sie mehr Leinwandpräsenz.
Bullock und Kidman spielen auch alle gegen die Wand, kaum ein anderer Mime kann ihnen in dieser Produktion die Butter vom Brot nehmen.
Die visuellen Tricks sind eher einfacherer Natur und sehen auch ziemlich nach CGI-Effekten aus.
Trotzdem wohnt dem Film eine schöne, leicht schauerliche Atmosphäre innen.
Nostalgisch-sentimentale Fortsetzung eines späteren Kultfilms mit teils gleichem Cast von damals und einem Frauenduo welches sich fast schon zu stark in den Vordergrund der Geschichte drängt – dafür mit abnorm viel Spielfreude.
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LIFEHACK
…oder: Wenn aus Langeweile Kriminalität wird. Vier Jugendliche hacken einen Millionär, um an dessen Kohle zu kommen. Doch ihr Treiben bleibt nicht unerkannt, sodass sie einen merkwürdigen Deal mit einer anderen Person eingehen müssen. Trotzdem ist die Gefahr für sie damit noch nicht gebannt.
Das Budget für diesen Film dürfte begrenzt gewesen sein. Die Kinozuschauer sehen den Jugendlichen einfach beim Hacken über die PC-Oberfläche zu. Das geschieht alles in rasender Geschwindigkeit, Fenster auf Fenster wird geöffnet und auch wieder geschlossen. Der Inhalt ist nicht lokalisiert, sodass man mit englischer Sprache im Schriftbild zurechtkommen sollte. Es werden zwar auch deutsche Untertitel der PC-Inhalte eingeblendet, doch beim Lesen verpasst man schon die nächsten Klicks. Nach einiger Zeit ermüdet das.
Es hat zwar schon ein paar solcher Filme gegeben, die jedoch eher im Horrorgenre angesiedelt waren. Bei diesem Thriller fällt leider das Spannungsmoment immer wieder zusammen und muss mühsam neu aufgebaut werden.
Die eingebauten Wendungen sind teils auch vorhersehbar.
Es verbleibt ein gerade noch solider Cyberthriller, der zu unausgegoren daherkommt und bei dem sich die Spannung nicht so ganz einstellen/halten will.
Das Budget für diesen Film dürfte begrenzt gewesen sein. Die Kinozuschauer sehen den Jugendlichen einfach beim Hacken über die PC-Oberfläche zu. Das geschieht alles in rasender Geschwindigkeit, Fenster auf Fenster wird geöffnet und auch wieder geschlossen. Der Inhalt ist nicht lokalisiert, sodass man mit englischer Sprache im Schriftbild zurechtkommen sollte. Es werden zwar auch deutsche Untertitel der PC-Inhalte eingeblendet, doch beim Lesen verpasst man schon die nächsten Klicks. Nach einiger Zeit ermüdet das.
Es hat zwar schon ein paar solcher Filme gegeben, die jedoch eher im Horrorgenre angesiedelt waren. Bei diesem Thriller fällt leider das Spannungsmoment immer wieder zusammen und muss mühsam neu aufgebaut werden.
Die eingebauten Wendungen sind teils auch vorhersehbar.
Es verbleibt ein gerade noch solider Cyberthriller, der zu unausgegoren daherkommt und bei dem sich die Spannung nicht so ganz einstellen/halten will.
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THAT'S WHY THE LADY IS A CHAMP
Christy (S. Sweeney) hat es nicht leicht in ihrer durchmoralisierten US-Musterfamilie. Mit ihrer Orientierung und ihrem Job fällt sie völlig aus dem Rahmen und betreibt Frauenboxen. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Kampfstiles werden Interessenten aufmerksam, die mit ihrer Vermarktung das große Geld machen wollen. Trainer Jim (B. Foster) nimmt sich ihrer an.
Biopic nach dem Leben von Christy Martin, die auch als Beraterin für diesen Film zur Verfügung stand. Die Geschichte behandelt zwei große Themenkomplexe: Frauen im Profi- bzw. Männersport und das Bild der Frau in der US-amerikanischen Gesellschaft.
Sweeney verkörpert eine Sportlerin, die sich nicht nur im Ring, sondern auch im Leben durchboxen muss. Als Gegenpart fungiert Foster als schmieriger Ehemann mit diskussionswürdigen Prinzipien. Beide liefern eine mehr als solide Performance, bei der Sweeney jedoch mehr glänzen kann.
Ich begrüße es, dass sich S. Sweeney in ihrer Rollenauswahl nicht festlegen und in eine Ecke drängen lässt. Sie lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken, in der sie die nächsten 30 Jahre verweilen wird, sondern probiert sich aus. Mit dieser Rolle beweist sie, dass sie auch als Charakterdarstellerin mehr als tauglich ist. Ich bin gespannt, was wir noch von der jungen Frau erwarten dürfen.
Da der Film ca. 25 Jahre des Lebens der Boxerin umfasst, hatte die Maske alle Hände voll zu tun. Die Wandlung des Äußeren der Beteiligten ist maskentechnisch ganz hervorragend gelungen. Vergleicht man Bilder der echten C. Martin, muss man der Filmcrew ausgezeichnete Arbeit bescheinigen.
Diese haben Sie ebenso an C.L. Coleman verrichtet, der als Don King mit seiner unverwechselbaren Elektrofrise in einer Nebenrolle fungiert.
Action bietet der film auch. Die Ringszenen sind dynamisch von der Kamera eingefangen, einschließlich Slow-Motion. Doch darauf liegt in dieser Geschichte nicht der Fokus. Es ist also kein weiblicher „ROCKY“ zu erwarten.
Dramatisches Biopic über eine Kämpferin, die sich durch ihr ganzes Leben boxen muss, dargestellt von einer höchst gut aufgelegten S. Sweeney.
Biopic nach dem Leben von Christy Martin, die auch als Beraterin für diesen Film zur Verfügung stand. Die Geschichte behandelt zwei große Themenkomplexe: Frauen im Profi- bzw. Männersport und das Bild der Frau in der US-amerikanischen Gesellschaft.
Sweeney verkörpert eine Sportlerin, die sich nicht nur im Ring, sondern auch im Leben durchboxen muss. Als Gegenpart fungiert Foster als schmieriger Ehemann mit diskussionswürdigen Prinzipien. Beide liefern eine mehr als solide Performance, bei der Sweeney jedoch mehr glänzen kann.
Ich begrüße es, dass sich S. Sweeney in ihrer Rollenauswahl nicht festlegen und in eine Ecke drängen lässt. Sie lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken, in der sie die nächsten 30 Jahre verweilen wird, sondern probiert sich aus. Mit dieser Rolle beweist sie, dass sie auch als Charakterdarstellerin mehr als tauglich ist. Ich bin gespannt, was wir noch von der jungen Frau erwarten dürfen.
Da der Film ca. 25 Jahre des Lebens der Boxerin umfasst, hatte die Maske alle Hände voll zu tun. Die Wandlung des Äußeren der Beteiligten ist maskentechnisch ganz hervorragend gelungen. Vergleicht man Bilder der echten C. Martin, muss man der Filmcrew ausgezeichnete Arbeit bescheinigen.
Diese haben Sie ebenso an C.L. Coleman verrichtet, der als Don King mit seiner unverwechselbaren Elektrofrise in einer Nebenrolle fungiert.
Action bietet der film auch. Die Ringszenen sind dynamisch von der Kamera eingefangen, einschließlich Slow-Motion. Doch darauf liegt in dieser Geschichte nicht der Fokus. Es ist also kein weiblicher „ROCKY“ zu erwarten.
Dramatisches Biopic über eine Kämpferin, die sich durch ihr ganzes Leben boxen muss, dargestellt von einer höchst gut aufgelegten S. Sweeney.
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BAD APPLES
Was machen, wenn man einen Schüler (E. Waller) hat, der so ein richtiger Störenfried ist? Diese Frage beschäftigt auch Grundschullehrerin Maria (S. Ronan). In ihrer Unsicherheit sowie aufgrund der sich entwickelnden Umstände wählt sie sehr, sehr unkonventionelle „Methoden“, die garantiert so nicht im Handbuch für Lehrkräfte stehen.
SYSTEMSPRENGER trifft auf das englische Schulsystem. Das System selbst steht dabei gar nicht im Fokus, sondern der Umgang mit „schwierigen“ Schülern und Situationen. Kritik muss eher die Gesellschaft einstecken.
Ob das Gezeigte nun als realistisch betrachtet werden darf, kann dahingestellt bleiben, da die Geschichte nur exemplarisch für tatsächliche Gegebenheiten im Schulalltag steht.
Ronan sowie Jungstar Waller sind perfekt besetzt als Pro- und Antagonist/in. Beide Figuren schenken sich nichts und beide Schauspieler geben für ihre Rollen alles. Ein so intensives Spiel sowie das ganze Drama rundherum lassen den Kinozuschauer kaum eine Pause einlegen. Immer wieder klappt einem der Kinnladen runter, wenn das Drehbuch einen neuen Einfall samt leichter Wendung celebriert und förmlich den Zuschauern aufzeigt: Wir können das noch steigern!
Am Ende ist man froh, dass es zu Ende ist – egal wie. Hauptsache die Spannung kann nun mal abfallen. BAD APPLES ist ein würdiges britisches Gegenstück zu SYSTEMSPRENGER, etwas weniger real und dokumentarisch, jedoch gleichermaßen aufwühlend.
Herausforderndes Sozialdrama im Schulbereich mit zwei sich perfekt ergänzenden Hauptdarstellern und einer sich stark entfachenden Intensität. Der wahre Horror lauert meist schon im Alltag.
SYSTEMSPRENGER trifft auf das englische Schulsystem. Das System selbst steht dabei gar nicht im Fokus, sondern der Umgang mit „schwierigen“ Schülern und Situationen. Kritik muss eher die Gesellschaft einstecken.
Ob das Gezeigte nun als realistisch betrachtet werden darf, kann dahingestellt bleiben, da die Geschichte nur exemplarisch für tatsächliche Gegebenheiten im Schulalltag steht.
Ronan sowie Jungstar Waller sind perfekt besetzt als Pro- und Antagonist/in. Beide Figuren schenken sich nichts und beide Schauspieler geben für ihre Rollen alles. Ein so intensives Spiel sowie das ganze Drama rundherum lassen den Kinozuschauer kaum eine Pause einlegen. Immer wieder klappt einem der Kinnladen runter, wenn das Drehbuch einen neuen Einfall samt leichter Wendung celebriert und förmlich den Zuschauern aufzeigt: Wir können das noch steigern!
Am Ende ist man froh, dass es zu Ende ist – egal wie. Hauptsache die Spannung kann nun mal abfallen. BAD APPLES ist ein würdiges britisches Gegenstück zu SYSTEMSPRENGER, etwas weniger real und dokumentarisch, jedoch gleichermaßen aufwühlend.
Herausforderndes Sozialdrama im Schulbereich mit zwei sich perfekt ergänzenden Hauptdarstellern und einer sich stark entfachenden Intensität. Der wahre Horror lauert meist schon im Alltag.
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ONSLAUGHT
Durch missglückte Experimente mit menschlichen Kampfmaschinen können diese sich auf den Weg zu einem Trailerpark aufmachen, um dessen Bewohnern den Garaus zu machen. Schon der Weg dorthin ist mit Blut getränkt. Mit der Gegenwehr der Ex-Soldatin Celeste haben sie aber nicht gerechnet.
Da hat man fröhlich mal aus UNIVERSAL SOLDIER, TERMINATOR, ASSAULT – ANSCHLAG BEI NACHT und ähnlichen Filmen, die man in den 90ern als Direct-to-Video-Produktionen (u.a. mit F. Zagarino) bestaunen konnte, ein paar Anleihen genommen.
Der Film wirkt wie ein leicht aufgemotztes B-Movie, inhaltlich aber ziemlich uninspiriert. Neben den vielen Logiklöchern sind auch die Dialoge zumeist dämlich und nicht gerade von Bedeutung, was den Fortgang der Geschichte angeht. Die Figuren bleiben blass, jede hat nur einen oberflächlichen Charakter, von Tiefe keine Spur.
Im Gegenteil, mit Einbeziehung eines verrückten deutschen Wissenschaftlers wirkt die Handlung an einigen Stellen sogar lächerlich. Zumindest hat es sich gelohnt, die Originalversion zu sehen, in der an manchen Stellen auch (schlechtes) Deutsch gesprochen wurde. Da fand ich die Originalfassung von STIRB LANGSAM mit dem Deutsch sprechenden A. Rickman um Klassen besser.
Die Actionszenen sind ganz ordentlich und es geht brutal zu, an Filmblut wird nicht gespart. Die Kampfmaschinen sehen gruselig und bedrohlich aus, bis die Drehbuchautoren einen kapitalen Fehler gemacht haben.
Leider bricht der Spannungsbogen immer wieder in sich zusammen.
Irgendwie ist das Ganze zu wenig für einen soliden Kinofilm und zu viel für eine Streamingpremiere. Entscheidet selbst: Im Kino oder auf der Couch oder gar nicht.
Da hat man fröhlich mal aus UNIVERSAL SOLDIER, TERMINATOR, ASSAULT – ANSCHLAG BEI NACHT und ähnlichen Filmen, die man in den 90ern als Direct-to-Video-Produktionen (u.a. mit F. Zagarino) bestaunen konnte, ein paar Anleihen genommen.
Der Film wirkt wie ein leicht aufgemotztes B-Movie, inhaltlich aber ziemlich uninspiriert. Neben den vielen Logiklöchern sind auch die Dialoge zumeist dämlich und nicht gerade von Bedeutung, was den Fortgang der Geschichte angeht. Die Figuren bleiben blass, jede hat nur einen oberflächlichen Charakter, von Tiefe keine Spur.
Im Gegenteil, mit Einbeziehung eines verrückten deutschen Wissenschaftlers wirkt die Handlung an einigen Stellen sogar lächerlich. Zumindest hat es sich gelohnt, die Originalversion zu sehen, in der an manchen Stellen auch (schlechtes) Deutsch gesprochen wurde. Da fand ich die Originalfassung von STIRB LANGSAM mit dem Deutsch sprechenden A. Rickman um Klassen besser.
Die Actionszenen sind ganz ordentlich und es geht brutal zu, an Filmblut wird nicht gespart. Die Kampfmaschinen sehen gruselig und bedrohlich aus, bis die Drehbuchautoren einen kapitalen Fehler gemacht haben.
Leider bricht der Spannungsbogen immer wieder in sich zusammen.
Irgendwie ist das Ganze zu wenig für einen soliden Kinofilm und zu viel für eine Streamingpremiere. Entscheidet selbst: Im Kino oder auf der Couch oder gar nicht.
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PRESSURE
Kurz vor D-Day sollen zwei Wetterfrösche, die gegensätzlicher nicht sein könnten, das Wetter für die Landung der Alliierten in der Normandie voraussagen. Der britische Meteorologe Stagg (A. Scott) nutzt aktuelle Messdaten, während der amerikanische Krick (C. Messina) Jahrzehnte alte Karten auswertet. General Eisenhower (B. Fraser) verliert langsam die Geduld.
Im Grunde ist der Film ein Kammerspiel, denn die Handlung spielt in einem englischen Schloss in den Räumen, wo die Landungsoffensive penibel am Generalstabstisch vorbereitet wird. Nur der Zeitpunkt ist noch unbekannt, weil er vom Wetter abhängig ist.
Eigentlich hätte ich erwartet, dass hier die beiden Meteorologen schauspielerisch im Fokus stehen und sich ein Duell der Meinungen entwickelt. Doch da hatte ich meine Rechnung ohne B. Fraser gemacht. Als Eisenhower zieht er eine grandiose Show ab und durch. Er wird für mich dabei zu einer weiteren Hauptrolle, die im Begriff ist, die eigentlichen Figuren an den Rand zu drängen.
Das mag die einzige richtige Schwäche des Drehbuches sein, wofür Fraser allerdings nichts kann. Er spielt mit so einer unbändigen Überzeugung, das ist mal wieder oscarreif. Wie in THE WHALE hat man ihm eine Maske verpasst, die schon große Ähnlichkeiten mit dem Original hat. Seine hochaufgeschossene Statur allein ringt bereits Respekt ab.
Austoben konnten sich die Ausstatter und die Kostümdesigner. Schnell fühlt man sich in die 40er zurückversetzt.
Action gibt es auch, der steht aber nicht im Vordergrund, sondern dient nur der Visualisierung des durch die Arbeit der Meteorologen Erreichten.
Erst mit solchen Filmen wird klar, wie viele glückliche Momente zusammentreffen mussten, damit die Landeoperation erfolgreich ablaufen konnte. In den bisherigen Filmen wurde dem Wetter jedenfalls nicht so viel Bedeutung beigemessen.
Was an der ganzen Handlung allerdings historisch wirklich verbrieft ist, vermag ich nicht zu sagen. Sicherlich ist auch einiges hinzugedacht, um einen spannenden Film zu kreieren.
Geschichtlicher Anschauungsunterricht über die Landung der Alliierten in der Normandie in Abhängigkeit des Wetters mit sehr gut besetztem Cast und einem mehr als herausragenden B. Fraser.
Im Grunde ist der Film ein Kammerspiel, denn die Handlung spielt in einem englischen Schloss in den Räumen, wo die Landungsoffensive penibel am Generalstabstisch vorbereitet wird. Nur der Zeitpunkt ist noch unbekannt, weil er vom Wetter abhängig ist.
Eigentlich hätte ich erwartet, dass hier die beiden Meteorologen schauspielerisch im Fokus stehen und sich ein Duell der Meinungen entwickelt. Doch da hatte ich meine Rechnung ohne B. Fraser gemacht. Als Eisenhower zieht er eine grandiose Show ab und durch. Er wird für mich dabei zu einer weiteren Hauptrolle, die im Begriff ist, die eigentlichen Figuren an den Rand zu drängen.
Das mag die einzige richtige Schwäche des Drehbuches sein, wofür Fraser allerdings nichts kann. Er spielt mit so einer unbändigen Überzeugung, das ist mal wieder oscarreif. Wie in THE WHALE hat man ihm eine Maske verpasst, die schon große Ähnlichkeiten mit dem Original hat. Seine hochaufgeschossene Statur allein ringt bereits Respekt ab.
Austoben konnten sich die Ausstatter und die Kostümdesigner. Schnell fühlt man sich in die 40er zurückversetzt.
Action gibt es auch, der steht aber nicht im Vordergrund, sondern dient nur der Visualisierung des durch die Arbeit der Meteorologen Erreichten.
Erst mit solchen Filmen wird klar, wie viele glückliche Momente zusammentreffen mussten, damit die Landeoperation erfolgreich ablaufen konnte. In den bisherigen Filmen wurde dem Wetter jedenfalls nicht so viel Bedeutung beigemessen.
Was an der ganzen Handlung allerdings historisch wirklich verbrieft ist, vermag ich nicht zu sagen. Sicherlich ist auch einiges hinzugedacht, um einen spannenden Film zu kreieren.
Geschichtlicher Anschauungsunterricht über die Landung der Alliierten in der Normandie in Abhängigkeit des Wetters mit sehr gut besetztem Cast und einem mehr als herausragenden B. Fraser.
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COYOTE VS. ACME
Der Toon W.E. Coyote ist gescheitert, den Roadrunner zu fangen. Sämtliche Gadgets der Firma Acme haben sich als nutzlos erwiesen. Daher verklagt er die Firma auf Schadensersatz aufgrund nicht eingehaltener Erfolgsversprechen. Ihm steht ein sympathischer Anwalt zur Seite, doch auch die Gegenseite hat aufgefahren: den Staranwalt Crane (J. Cena).
Der erste richtig ernstzunehmende Film, in der Toons in einer Realumgebung ihr Unwesen treiben konnten, war ROGER RABBIT. Mit einer bei Warner in der Schublade vergessenen und zurückgehaltenen Idee bringt man sowas wieder ins Kino und damit für viele ein Stück Kindheitserinnerungen zurück. Wer kennt sie nicht: Coyote, Roadrunner, Bugs Bunny, Daffy, Tweety und und und. Alle diese Figuren haben als Toon auch einen Auftritt in diesem Film.
Schon die Idee, einen Toon eine Gadgetfirma verklagen zu lassen, ist irre genug, um einem ein ordentliches Schmunzeln abzuringen. Die ganze Geschichte aber in der realen Welt spielen zu lassen, als wären die Toons ganz normale Mitbürger, setzt dem dann doch die Krone auf.
Letztlich ist die Geschichte damit genauso irrwitzig wie die Cartoons selbst, die uns als Zeichentrick viele Kindheitsjahre erfreuten.
Grundsätzlich hat man die Toons ordentlich in die Realumgebung hineinkopiert, doch bei der Interaktion mit menschlichen Darstellern gibt es hier und da noch Verbesserungsbedarf.
Der Fokus liegt auf der Handlung der Toons, die Menschen sind eher von statistischer Rolle, auch wenn J. Cena anscheinend einen Heidenspaß an seiner Darstellung hatte.
Kurzweilige Vermischung aus Trick- und Realwelt, mit einem Cast der seinesgleichen sucht. Stellenweise witzig und nostalgisch sowieso.
Der erste richtig ernstzunehmende Film, in der Toons in einer Realumgebung ihr Unwesen treiben konnten, war ROGER RABBIT. Mit einer bei Warner in der Schublade vergessenen und zurückgehaltenen Idee bringt man sowas wieder ins Kino und damit für viele ein Stück Kindheitserinnerungen zurück. Wer kennt sie nicht: Coyote, Roadrunner, Bugs Bunny, Daffy, Tweety und und und. Alle diese Figuren haben als Toon auch einen Auftritt in diesem Film.
Schon die Idee, einen Toon eine Gadgetfirma verklagen zu lassen, ist irre genug, um einem ein ordentliches Schmunzeln abzuringen. Die ganze Geschichte aber in der realen Welt spielen zu lassen, als wären die Toons ganz normale Mitbürger, setzt dem dann doch die Krone auf.
Letztlich ist die Geschichte damit genauso irrwitzig wie die Cartoons selbst, die uns als Zeichentrick viele Kindheitsjahre erfreuten.
Grundsätzlich hat man die Toons ordentlich in die Realumgebung hineinkopiert, doch bei der Interaktion mit menschlichen Darstellern gibt es hier und da noch Verbesserungsbedarf.
Der Fokus liegt auf der Handlung der Toons, die Menschen sind eher von statistischer Rolle, auch wenn J. Cena anscheinend einen Heidenspaß an seiner Darstellung hatte.
Kurzweilige Vermischung aus Trick- und Realwelt, mit einem Cast der seinesgleichen sucht. Stellenweise witzig und nostalgisch sowieso.
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RESIDENT EVIL (2026)
Nur noch schnell mal einen lukrativen Job kurz vor Feierabend erledigen, denkt sich der Kurierfahrer für medizinische Belange, Bryan (A. Abrams), und fährt los, Überland Richtung nächste Stadt. Schon bald erwartet ihn das erste „Hindernis“ und mit fortschreitender Reisedauer wird klar, dass die Fahrt eventuell kein gutes Ende nehmen wird.
Neuer filmischer Reboot der Videospielreihe. Nach den Teilen mit M. Jovovich und anderen Rebootversuchen, kommt hier ein gänzlich neuer Ansatz. Es geht nicht bei Teil 1 der Spielereihe los, sondern man hat ein paar Situationen aus mehreren Teilen herausgepickt und in eine neue Story verpackt, die aber insgesamt den Vibe der Videospiele innehaben soll. Und ich bin der Auffassung, dass dieses Unterfangen voll aufgegangen ist.
Konzipiert ist die Storyline wie ein Spiel, an dem man mehrere Zwischenziele erreichen muss. Der Hauptcharakter bewegt sich in einer Umgebung, in der er sich den richtigen Weg erst suchen muss. Daher stimmt das Grundkonzept mit den Spielen stark überein.
Auch der Look ist den Spielen angepasst. In düsterer Umgebung mit gerade mal genügend Licht, einige Orte absuchen zu können und verborgene Gefahren zu verschleiern, wird eine hochspannende, durchgehend bedrohliche Atmosphäre geschaffen, die den Puls des Zuschauers konstant auf Anschlag hält.
Mit Blut und derangierten Körperteilen wird nicht gespart, die FSK16 werden mehr als voll ausgereizt. Ich denke, nur der Fantasy/Scifi-Plot, deutlich erkennbar als Fiktion, hat die Medienwächter gnädig gestimmt und eine FSK18 verhindert.
Tricktechnisch geht es auch hoch her. Die Masken (dürften im Closeup handgefertigt sein) sowie die Morphingeffekte sind saugut gemacht. Seit DAS DING (Carpenter-Version) habe ich selten so gute Creatureeffekte gesehen.
WETA zeigt sich für diese visuelle Umsetzung verantwortlich. Der Einsatz hat sich gelohnt.
Nicht zuletzt Hauptdarsteller Abrams macht eine hervorragende Figur, denn er muss den Film über weite Strecken komplett als Alleinunterhalter bewältigen. Das macht er erstaunlich gut und es gelingt keineswegs langweilig und ist zwischenzeitlich auch mal lustig.
Ein Reboot der filmgewordenen Videospielreihe als chronischer Pulsbeschleuniger von der ersten bis zur letzten Minute. Ich fand den richtig gut und unterhaltsam.
Neuer filmischer Reboot der Videospielreihe. Nach den Teilen mit M. Jovovich und anderen Rebootversuchen, kommt hier ein gänzlich neuer Ansatz. Es geht nicht bei Teil 1 der Spielereihe los, sondern man hat ein paar Situationen aus mehreren Teilen herausgepickt und in eine neue Story verpackt, die aber insgesamt den Vibe der Videospiele innehaben soll. Und ich bin der Auffassung, dass dieses Unterfangen voll aufgegangen ist.
Konzipiert ist die Storyline wie ein Spiel, an dem man mehrere Zwischenziele erreichen muss. Der Hauptcharakter bewegt sich in einer Umgebung, in der er sich den richtigen Weg erst suchen muss. Daher stimmt das Grundkonzept mit den Spielen stark überein.
Auch der Look ist den Spielen angepasst. In düsterer Umgebung mit gerade mal genügend Licht, einige Orte absuchen zu können und verborgene Gefahren zu verschleiern, wird eine hochspannende, durchgehend bedrohliche Atmosphäre geschaffen, die den Puls des Zuschauers konstant auf Anschlag hält.
Mit Blut und derangierten Körperteilen wird nicht gespart, die FSK16 werden mehr als voll ausgereizt. Ich denke, nur der Fantasy/Scifi-Plot, deutlich erkennbar als Fiktion, hat die Medienwächter gnädig gestimmt und eine FSK18 verhindert.
Tricktechnisch geht es auch hoch her. Die Masken (dürften im Closeup handgefertigt sein) sowie die Morphingeffekte sind saugut gemacht. Seit DAS DING (Carpenter-Version) habe ich selten so gute Creatureeffekte gesehen.
WETA zeigt sich für diese visuelle Umsetzung verantwortlich. Der Einsatz hat sich gelohnt.
Nicht zuletzt Hauptdarsteller Abrams macht eine hervorragende Figur, denn er muss den Film über weite Strecken komplett als Alleinunterhalter bewältigen. Das macht er erstaunlich gut und es gelingt keineswegs langweilig und ist zwischenzeitlich auch mal lustig.
Ein Reboot der filmgewordenen Videospielreihe als chronischer Pulsbeschleuniger von der ersten bis zur letzten Minute. Ich fand den richtig gut und unterhaltsam.
bild 7.55 Software 5.4.6.0, Vodafone Kabel TV, AVR Yamaha RX-A1080, Panasonic UHD 9004, Elac FS und CC 189 + TS 3030 + WS 1235 + Sub 2030 als 5.1.2 System, PS3, ATV4K
Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.
Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.
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RUNNER
Hank (A. Ritchson) soll den medizinischen Kurier Ben (O. Wilson) mit einer Organspende zum Krankenhaus bringen. Als sich eine unangenehme Gruppe mit schlagkräftigen Argumenten an ihre Fersen heftet, läuft die Zeit für die Spendenempfängerin davon. Hank versucht, das Möglichste rauszuholen – an Zeit, aus seinem Körper und an allem sonst.
Ritchson macht eigentlich in diesem Film nichts anders als in der Streamingserie REACHER: Gefühlte Ungerechtigkeit mit bedingungslosem Körpereinsatz beseitigen.
Dieser Actionfilm lässt einen kaum Luft holen, die Ereignisse überschlagen sich und die Geschichte strotzt nur so von kleinen Wendungen.
Unterbrochen wird das nur durch einen sonderbaren Humor, der in der Person des Ben zu finden ist. Beide agieren wie Feuer und Wasser und trotzdem ist Ben der ideale Sidekick zu Hank.
Sehr kurzweilige 97 Minuten Daueraction mit einem interessanten Buddy-Duo, welches trotz der Hatz noch Spaß (im Sinne von Galgenhumor) verbreiten kann. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Für Fans von REACHER sowieso ein Muss.
Ritchson macht eigentlich in diesem Film nichts anders als in der Streamingserie REACHER: Gefühlte Ungerechtigkeit mit bedingungslosem Körpereinsatz beseitigen.
Dieser Actionfilm lässt einen kaum Luft holen, die Ereignisse überschlagen sich und die Geschichte strotzt nur so von kleinen Wendungen.
Unterbrochen wird das nur durch einen sonderbaren Humor, der in der Person des Ben zu finden ist. Beide agieren wie Feuer und Wasser und trotzdem ist Ben der ideale Sidekick zu Hank.
Sehr kurzweilige 97 Minuten Daueraction mit einem interessanten Buddy-Duo, welches trotz der Hatz noch Spaß (im Sinne von Galgenhumor) verbreiten kann. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Für Fans von REACHER sowieso ein Muss.
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ADAMS ACHT
Boxtrainer Karl (O. Masucci) hat sich in den Kopf gesetzt, eine Mannschaft für ein Ruderboot zu trainieren, um mit dem Team Rennen zu gewinnen. Mit unkonventionellen Trainingsmethoden muss er gegen viele Vorurteile bestehen. Doch man darf sich nicht einschüchtern lassen, wenn man nach Rom (1960) zu den Olympischen Spielen will.
Ganz schön viel los in dem Film. Neben der Haupthandlung, der Formung eines schlagkräftigen Teams für das nationale Flaggschiff des Ruderrennsports (Achter), werden diverse Nebenschauplätze eröffnet: Trainer- und Funktionärsarbeit in der Nazi-Nachkriegszeit durch Altnazis, die Trennung der beiden deutschen Staaten und persönliche (Liebes)Beziehungen zwischen einzelnen Personen.
Das gelingt nicht immer. Die Handlungsschauplätze wechseln ständig, die Personen werden eingeführt, deren Charaktere aber nur oberflächlich gezeichnet.
Nur mit Mühe wird daraus ein stimmiges Bild im Sinne eines Gesamtkonzeptes.
Masucci hält als zentrale Figur den Film zusammen. Die Attitüde, durch fortwährende Arbeit, durch Fleiß, durch Engagement und Kreativität, die maximale Leistung herauszuholen, bestimmt die Kernaussage des Films. Zumindest was Willen und Arbeitsauffassung angeht, kann die Geschichte auch heute noch als positives Beispiel herhalten.
Der Cast bietet auch in Nebenrollen (u.a. H. Ferch, A. Milberg) hochrangige Gesichter. Ebenso sind die Figuren für die Jungstars stimmig besetzt.
Die Ruderszenen sind teils spannend umgesetzt und man hat zumindest versucht, die Kamera so dynamisch zu gestalten, dass man nicht nur die Perspektive der TV-Übertragungen von heute gewählt hat.
Die Farbgebung hat ein leichtes Colorgrading ins Warme und manchmal auch ins Kalte. Das unterstreicht die Szenen in ihrem Inhalt und verleiht optische Authentizität, denn der Film umfasst einen Zeitraum von ca. 1949 bis 1960.
Dazu passend hat man an der Ausstattung und an den Kostümen gearbeitet.
Was letztlich an diesem Biopic über den ersten erfolgreichen Deutschland-Achter und den dahinterstehenden Personen tatsächlich historisch verbrieft ist, vermag ich nicht zu sagen.
Ein Film, der viel möchte und dabei manchmal seine Haupthandlung aus dem Fokus verliert, mit einem Hauptdarsteller, der aus der Figur und dem Drehbuch noch einiges rausholt und einer Kernbotschaft, die aktueller nicht sein könnte.
Ganz schön viel los in dem Film. Neben der Haupthandlung, der Formung eines schlagkräftigen Teams für das nationale Flaggschiff des Ruderrennsports (Achter), werden diverse Nebenschauplätze eröffnet: Trainer- und Funktionärsarbeit in der Nazi-Nachkriegszeit durch Altnazis, die Trennung der beiden deutschen Staaten und persönliche (Liebes)Beziehungen zwischen einzelnen Personen.
Das gelingt nicht immer. Die Handlungsschauplätze wechseln ständig, die Personen werden eingeführt, deren Charaktere aber nur oberflächlich gezeichnet.
Nur mit Mühe wird daraus ein stimmiges Bild im Sinne eines Gesamtkonzeptes.
Masucci hält als zentrale Figur den Film zusammen. Die Attitüde, durch fortwährende Arbeit, durch Fleiß, durch Engagement und Kreativität, die maximale Leistung herauszuholen, bestimmt die Kernaussage des Films. Zumindest was Willen und Arbeitsauffassung angeht, kann die Geschichte auch heute noch als positives Beispiel herhalten.
Der Cast bietet auch in Nebenrollen (u.a. H. Ferch, A. Milberg) hochrangige Gesichter. Ebenso sind die Figuren für die Jungstars stimmig besetzt.
Die Ruderszenen sind teils spannend umgesetzt und man hat zumindest versucht, die Kamera so dynamisch zu gestalten, dass man nicht nur die Perspektive der TV-Übertragungen von heute gewählt hat.
Die Farbgebung hat ein leichtes Colorgrading ins Warme und manchmal auch ins Kalte. Das unterstreicht die Szenen in ihrem Inhalt und verleiht optische Authentizität, denn der Film umfasst einen Zeitraum von ca. 1949 bis 1960.
Dazu passend hat man an der Ausstattung und an den Kostümen gearbeitet.
Was letztlich an diesem Biopic über den ersten erfolgreichen Deutschland-Achter und den dahinterstehenden Personen tatsächlich historisch verbrieft ist, vermag ich nicht zu sagen.
Ein Film, der viel möchte und dabei manchmal seine Haupthandlung aus dem Fokus verliert, mit einem Hauptdarsteller, der aus der Figur und dem Drehbuch noch einiges rausholt und einer Kernbotschaft, die aktueller nicht sein könnte.
bild 7.55 Software 5.4.6.0, Vodafone Kabel TV, AVR Yamaha RX-A1080, Panasonic UHD 9004, Elac FS und CC 189 + TS 3030 + WS 1235 + Sub 2030 als 5.1.2 System, PS3, ATV4K
Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.
Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.