Ich war im Kino...

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MovieMan
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DAS GEWISSE ETWAS

#1201 

Beitrag von MovieMan »

Papa (F. Lukas) und Sohn (M. v.d. Groeben) bauen Mist und „verstecken“ sich aufgrund eines günstig gelegenen Missverständnisses auf einer Urlaubstour zwischen einer Gruppe geistig behinderter junger Menschen, die von der Therapeutin Polly (M. Emde) begleitet wird. Das Versteckspiel droht jederzeit aufzufliegen, denn Papa und Sprössling müssen lernen, dass geistige Einschränkung keineswegs mit Dummheit zu verwechseln ist.

Es handelt sich um die deutsche Variante von WAS IST SCHON NORMAL aus Frankreich.
Der Inhalt ist sehr gleich.
Auch hier steht die Performance der eingeschränkten Schauspieler völlig im Vordergrund. Die Akteure spielen mit einer Lebensfreude, die sich in jeder Szene offenbart, mit großer Hingabe und meistens auch mit gekonnter Lässigkeit. Da fragt man sich, warum Menschen mit Einschränkungen nicht öfter in Produktionen als selbstverständlich mitbedacht und ihre besondere Diversität als Teil der Gesellschaft offensichtlich werden.

Natürlich ist die Storyline sehr konstruiert, doch da liegt auch nicht das Hauptaugenmerk, sondern auf der Lebensfreude der sympathischen Urlaubstruppe mit allen ihren Wünschen und Sehnsüchten.

Gut gemachtes Plagiat des französischen Originals mit einfach wunderbaren Darstellern, die viel Witz beweisen.
bild 7.55 Software 5.4.6.0, Vodafone Kabel TV, AVR Yamaha RX-A1080, Panasonic UHD 9004, Elac FS und CC 189 + TS 3030 + WS 1235 + Sub 2030 als 5.1.2 System, PS3, ATV4K

Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.

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FUCK MY SON!

#1202 

Beitrag von MovieMan »

Ein Film im Rahmen des Fantasy Filmfestes.

Eine fürsorgliche Mutter entführt eine junge Frau und dessen Tochter, damit die junge Frau den Begehrlichkeiten des „besonderen“ Sprösslings nachkommt.

Nein, es gibt tatsächlich noch immer eine Steigerung. Dieses Machwerk überschreitet jegliche Grenzen von Geschmack, eines guten Geschmacks sowieso, aber auch die des schlechten Geschmacks. Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein. Die JACKASS-Filme sind dagegen cineastische Meisterwerke.
Hier haben die Verantwortlichen einfach ihre kruden Träume ausgelebt. Jede Filmsekunde fragt man sich, ob man das wirklich gerade erlebt oder nur in einem wirren Traum gefangen ist.

Für Menschen, die sich wirklich alles ansehen wollen.
Sagt nicht, ihr hättet nicht Bescheid gewusst.
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PRACTICAL MAGIC 2 - ZAUBERHAFTE SCHWESTERN

#1203 

Beitrag von MovieMan »

Die Owens Schwestern Sally (S. Bullock) und Gillian (N. Kidman) müssen wahrnehmen, dass der alte Familienfluch zurückgekommen ist, denn nun hat es Sallys Töchter erwischt. Sally und Gillian machen sich auf, um den Bann ein für allemal zu brechen, auch wenn das Unterfangen so manchen Schicksalsschlag auslösen sollte.

Ehrlich gesagt, kannte ich den ersten Teil gar nicht. Den habe ich mir jetzt im Vorwege der Fortsetzung im Streaming angesehen. Schon damals waren die Hauptrollen mit den nun wieder auftretenden Schauspielerinnen besetzt.
Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, den ersten Teil zu kennen, aber es hilft dem Verständnis ungemein.
Die Geschichte ist ein Mix aus Fantasy, ein wenig Grusel, Drama, Komödie und enthält auch einen romantischen Anteil. Über einige Logiklöcher muss man einfach hinwegsehen.

Das Gespann Bullock/Kidman wird ergänzt mit den Jungdarstellerinnen J. King und M. Williams, die die Töchter von Sally spielen. Grundsätzlich sollte man meinen, dass die Handlung nun der nächsten Generation übergeben wird, doch das stimmt nicht, denn mehr noch als die Töchter stehen die Mütter im Fokus bzw. erhalten sie mehr Leinwandpräsenz.
Bullock und Kidman spielen auch alle gegen die Wand, kaum ein anderer Mime kann ihnen in dieser Produktion die Butter vom Brot nehmen.

Die visuellen Tricks sind eher einfacherer Natur und sehen auch ziemlich nach CGI-Effekten aus.
Trotzdem wohnt dem Film eine schöne, leicht schauerliche Atmosphäre innen.

Nostalgisch-sentimentale Fortsetzung eines späteren Kultfilms mit teils gleichem Cast von damals und einem Frauenduo welches sich fast schon zu stark in den Vordergrund der Geschichte drängt – dafür mit abnorm viel Spielfreude.
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LIFEHACK

#1204 

Beitrag von MovieMan »

…oder: Wenn aus Langeweile Kriminalität wird. Vier Jugendliche hacken einen Millionär, um an dessen Kohle zu kommen. Doch ihr Treiben bleibt nicht unerkannt, sodass sie einen merkwürdigen Deal mit einer anderen Person eingehen müssen. Trotzdem ist die Gefahr für sie damit noch nicht gebannt.

Das Budget für diesen Film dürfte begrenzt gewesen sein. Die Kinozuschauer sehen den Jugendlichen einfach beim Hacken über die PC-Oberfläche zu. Das geschieht alles in rasender Geschwindigkeit, Fenster auf Fenster wird geöffnet und auch wieder geschlossen. Der Inhalt ist nicht lokalisiert, sodass man mit englischer Sprache im Schriftbild zurechtkommen sollte. Es werden zwar auch deutsche Untertitel der PC-Inhalte eingeblendet, doch beim Lesen verpasst man schon die nächsten Klicks. Nach einiger Zeit ermüdet das.

Es hat zwar schon ein paar solcher Filme gegeben, die jedoch eher im Horrorgenre angesiedelt waren. Bei diesem Thriller fällt leider das Spannungsmoment immer wieder zusammen und muss mühsam neu aufgebaut werden.
Die eingebauten Wendungen sind teils auch vorhersehbar.

Es verbleibt ein gerade noch solider Cyberthriller, der zu unausgegoren daherkommt und bei dem sich die Spannung nicht so ganz einstellen/halten will.
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