An der Clearwaterschule beginnt ein neues Schuljahr für die Woodwalkers (Tiere, die auch Menschengestalt annehmen können). Konfrontiert werden sie jedoch mit alten Problemen. Der zwielichtige Milling (O. Masucci) spielt sein undurchsichtiges Spiel mit dem Gelände der Schule und dem umgebenden Areal. Sein Versuch, den Woodwalker Carag (E. Chérif) auf seine Seite zu ziehen, gestaltet sich schwierig, denn Carag hat zusammen mit seinen Freunden ganz andere Interessen.
Der Film richtet sich genau wie die Reihe SCHULE DER MAGISCHEN TIERE nach einer Romanreihe. Es handelt sich um eine fortlaufende Geschichte/Handlung. Insofern ist die Kenntnis des ersten Teils erforderlich, um jetzt mit diesem Teil inhaltlich anknüpfen zu können, denn auf ausschweifende Rückblenden zum ersten Teil, wo insbesondere die einzelnen (und vielen) Rollen vorgestellt wurden, wird verzichtet.
Der jüngere Cast ist ein wenig erwachsener geworden, während man bei den erwachsenen Darstellern den Lauf der Zeit nicht ganz so merklich vernimmt. Neben E. Chérif trägt insbesondere O. Masucci als Antagonist die Handlung merklich. Masucci bringt sein Charisma überdeutlich ein.
Mit kleinen Wendungen wird die Handlung einigermaßen spannend gehalten. Dazu gesellt sich noch ein privates Drama um die Figur des Carag. Daher empfand ich diesen Teil etwas spannender als den ersten.
Als technischen Höhepunkt darf man die visuellen Effekte hervorheben, und zwar die Morphingeffekte, wenn sich die Menschen in ihre Tieridentität verwandeln. Das ist besser gelungen als im ersten Teil, wiederholt sich aber ständig. Manchmal stimmen m.E. die Größenproportionen der Tiere zu den Menschen nicht, was etwas merkwürdig wirkt. Außerdem sahen einige Szenen so aus, als würden die menschlichen Darsteller an dem (hineinkopierten) Gegenüber vorbei sprechen. Die Interaktion zwischen menschlichem Darsteller und Tier bzw. Tricktechnik ist bei SCHULE DER MAGISCHEN TIERE wesentlich besser ausgearbeitet.
Etwas spannenderer Teil der Reihe mit zwei Hauptdarstellern, die das Gerüst des Films bilden und einer noch verbesserungswürdigen Tricktechnik. Das können auch die herrlichen Landschaftsaufnahmen nicht überdecken.
Ich war im Kino...
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WOODWALKERS 2
bild 7.55 Software 5.4.6.0, Vodafone Kabel TV, AVR Yamaha RX-A1080, Panasonic UHD 9004, Elac FS und CC 189 + TS 3030 + WS 1235 + Sub 2030 als 5.1.2 System, PS3, ATV4K
Kino ist das Größte !!! Geht mal wieder hin.
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PRIMATE
Collegeabsolventin Lucy kehrt, sehnsüchtig von ihrer Familie erwartet, nach Hause zurück. Als Familienmitglied fungiert auch Schimpanse Ben. Nachdem Ben erkrankt, verändert er sich und die Familie befindet sich auf dem abgelegenen Anwesen in höchster Gefahr.
Tierhorror gibt es gefühlt im Kino schon immer. Über KING KONG und TARANTULA sowie FORMICULA bis über DER WEISSE HAI und hin zu ARAC ATTACK, usw. gibt es kaum ein Tier, dass nicht schon im Fokus von solchen Filmen gestanden hat. Ich muss zugeben, dass ich irgendwie ein Fan von solchen Filmen war und immer noch bin. Mehr als einmal stand ein Affe schon im Vordergrund eines Horrorfilms (außer KING KONG) beispielsweise in LINK, DER BUTLER, der PRIMATE ähnlich ist. Eines kann man unseren genetischen Verwandten nicht absprechen: Intelligenz. Und genauso ein Affe ist Ben. Wenn ein wütender Affe ausrastet, möchte man nicht in der Nähe sein.
Manchmal ging mein Puls ziemlich hoch. Trotz der „nur“ FSK16 beinhaltet das Werk brutale Szenen, die auch optisch extrem sind. Der Effekt- und Maskencrew gebührt für ihre Arbeit der notwendige Respekt. Aber auch die Inszenierung ist gelungen. Ein gutes Spiel mit (spärlichen) Lichtverhältnissen sowie eine gekonnte Schnitttechnik vermitteln ein großes Maß an Spannung.
Die (meist weiblichen) Darsteller halten sich auch mit übermäßig hysterischem Gekreische zurück, sodass die Wirkung nicht ins Lächerliche abdriftet.
Etwas abfallend war die Darstellung des Affen. Positiv ist die Entscheidung gegen einen CGI-Affen zu werten, negativ macht sich leider bei der Maske die etwas unrealistische Augenpartie des Kopfes bemerkbar, gerade deshalb, weil der Kopf des Affen oft im Closeup gezeigt wird. Der Darsteller im Kostüm liefert hingegen mit seinen Gesten und seiner Bewegung eine überzeugende Performance.
Spannender und blutiger Tierhorror mit einem wütenden Schimpansen, der seinem genetisch Verwandten zeigt, wer hier der Stärkere ist, mit teils heftigen und gut platzierten Effekten. Für Fans des Tierhorrors ein Muss.
Tierhorror gibt es gefühlt im Kino schon immer. Über KING KONG und TARANTULA sowie FORMICULA bis über DER WEISSE HAI und hin zu ARAC ATTACK, usw. gibt es kaum ein Tier, dass nicht schon im Fokus von solchen Filmen gestanden hat. Ich muss zugeben, dass ich irgendwie ein Fan von solchen Filmen war und immer noch bin. Mehr als einmal stand ein Affe schon im Vordergrund eines Horrorfilms (außer KING KONG) beispielsweise in LINK, DER BUTLER, der PRIMATE ähnlich ist. Eines kann man unseren genetischen Verwandten nicht absprechen: Intelligenz. Und genauso ein Affe ist Ben. Wenn ein wütender Affe ausrastet, möchte man nicht in der Nähe sein.
Manchmal ging mein Puls ziemlich hoch. Trotz der „nur“ FSK16 beinhaltet das Werk brutale Szenen, die auch optisch extrem sind. Der Effekt- und Maskencrew gebührt für ihre Arbeit der notwendige Respekt. Aber auch die Inszenierung ist gelungen. Ein gutes Spiel mit (spärlichen) Lichtverhältnissen sowie eine gekonnte Schnitttechnik vermitteln ein großes Maß an Spannung.
Die (meist weiblichen) Darsteller halten sich auch mit übermäßig hysterischem Gekreische zurück, sodass die Wirkung nicht ins Lächerliche abdriftet.
Etwas abfallend war die Darstellung des Affen. Positiv ist die Entscheidung gegen einen CGI-Affen zu werten, negativ macht sich leider bei der Maske die etwas unrealistische Augenpartie des Kopfes bemerkbar, gerade deshalb, weil der Kopf des Affen oft im Closeup gezeigt wird. Der Darsteller im Kostüm liefert hingegen mit seinen Gesten und seiner Bewegung eine überzeugende Performance.
Spannender und blutiger Tierhorror mit einem wütenden Schimpansen, der seinem genetisch Verwandten zeigt, wer hier der Stärkere ist, mit teils heftigen und gut platzierten Effekten. Für Fans des Tierhorrors ein Muss.
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